Die Heimkehr. 101
„Ach! Das ist ein ewig Gattern,
Aus den Schalen kriechen Küchlein,
Und sie piepsen und sie flattern,
Und du sperrst sie in ein Büchlein/'
43.
Werdet nur nicht ungeduldig,Wenn von alten LeidensklängenManche noch vernehmlich tönenIn den neuesten Gesängen.
Wartet nur, es wird verhallenDieses Echo meiner Schmerzen,Und ein neuer LiederfrühlingSprießt ans dem geheilten Herzen.
44.
Nun ist es Zeit, daß ich mit VerstandMich aller Thorheit entled'ge;
Ich Hab' so lang als ein KomödiantMit dir gespielt die Komödie.
Die prächt'gen Kulissen, sie waren bemaltIm hochromantischen Stile,
Mein Rittermantel hat goldig gestrahlt,Ich fühlte die feinsten Gefühle.
Und nun ich mich gar säuberlichDes tollen Tands entled'ge,
Noch immer elend fühl' ich mich,
Als spielt' ich noch immer Komödie.
Ach Gott! im Scherz und unbewußtSprach ich, was ich gefühlet;
Ich Hab' mit dem Tod in der eignen BrustDen sterbenden Fechter gespielet.