Dil Heimkehr,
Märchenhaft vorüberzogenBerg' und Burgen, Wald und Au'; —Und das alles sah ich glänzenIn dem Aug' der schonen Frau,
41.
Im Traum sah ich die Geliebte,Ein banges, bekümmertes Weib,Verwelkt und abgefallenDer sonst so blühende Leib.
Ein Kind trug sie auf dein Arme,Ein andres führt sie an der Hand,Und sichtbar ist Armut und TrübsalAm Gang und Blick und Gewand.
Sie schwankte über den MarktplatzUnd da begegnet sie mir,
Und sieht mich an und ruhigUnd schmerzlich sag' ich zu ihm
Komm mit nach meinem Hause,Denn du bist bläh und krank;Ich will durch Fleiß und ArbeitDir schaffen Speis' und Trank.
Ich will auch pflegen und wartenDie Kinder, die bei dir sind,Vor allem aber dich selber.Du armes, unglückliches Kind.
Ich will dir nie erzählen,
Daß ich dich geliebet Hab',
Und wenn du stirbst, so will ichWeinen auf deinem Grab.
42.
„Teurer Freund! Was soll es nützen.Stets das alte Lied zu leiern?
Willst du ewig brütend sitzenAuf den alten Liebes-Eiern?