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Buch der Lieder
Seite
94
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Die Heimkehr.

Nur wenn sie einen begraben,

Bekommen wir etwas zu sehn.

Die Mutter spricht zwischen dein Lesen:Du irrst, es starben nur vier,

Seit man deinen Vater begrabenDort an der Kirchhofsthüw

Die ültre Tochter gähnet:

Ich will nicht verhungern bei euch,Ich gehe morgen zum Grafen,

Und der ist verliebt und reich.

Der Sohn bricht aus in Lachen:

Drei Jäger zechen im Stern,

Die machen Gold und lehrenMir das Geheimnis gern.

Die Mutter wirft ihm die BibelIns magre Gesicht hinein:

So willst du, Gottverfluchter,Ein Straßenräuber sein!

Sie hören pochen ans Fenster,

Und sehn eine winkende Hand;

Der tote Jäter steht draußenIm schwarzen Pred'gergewand.

29.

Das ist ein schlechtes Wetter,Es regnet und stürmt und schneit;Ich sitze am Fenster und schaueHinaus in die Dunkelheit.

Da schimmert ein einsames Lichtchen,Das wandelt langsam fort;Ein Mütterchen mit dem LaternchenWankt über die Straße dort.

Ich glaube, Mehl und EierUnd Butter kaufte sie ein;

Sie will einen Kuchen backenFürs große Töchterlein.