Die Heimkehr.
Nur wenn sie einen begraben,
Bekommen wir etwas zu sehn.
Die Mutter spricht zwischen dein Lesen:Du irrst, es starben nur vier,
Seit man deinen Vater begrabenDort an der Kirchhofsthüw
Die ültre Tochter gähnet:
Ich will nicht verhungern bei euch,Ich gehe morgen zum Grafen,
Und der ist verliebt und reich.
Der Sohn bricht aus in Lachen:
Drei Jäger zechen im Stern,
Die machen Gold und lehrenMir das Geheimnis gern.
Die Mutter wirft ihm die BibelIns magre Gesicht hinein:
So willst du, Gottverfluchter,Ein Straßenräuber sein!
Sie hören pochen ans Fenster,
Und sehn eine winkende Hand;
Der tote Jäter steht draußenIm schwarzen Pred'gergewand.
29.
Das ist ein schlechtes Wetter,Es regnet und stürmt und schneit;Ich sitze am Fenster und schaueHinaus in die Dunkelheit.
Da schimmert ein einsames Lichtchen,Das wandelt langsam fort;Ein Mütterchen mit dem LaternchenWankt über die Straße dort.
Ich glaube, Mehl und EierUnd Butter kaufte sie ein;
Sie will einen Kuchen backenFürs große Töchterlein.