Die Heimkehr.
Die Stadt mit ihren TürmenIn Abenddämmrung gehüllt.
Ein feuchter Windzug kräuseltDie graue Wasserbahn-,Mit traurigem Takte rudertDer Schiffer in meinem Kahn.
Die Sonne hebt sich noch einmalLeuchtend vom Boden empor,Und zeigt mir jene Stelle,
Wo ich das Liebste verlor.
17.
Sei mir gegrüßt, du große,Geheimnisvolle Stadt,
Die einst in ihrem SchößeMein Liebchen umschlossen hat.
Sagt an, ihr Türme und Thore,
Wo ist die Liebste mein?
Euch Hab' ich sie anvertrauet,
Ihr solltet mir Bürge sein.
Unschuldig sind die Türme,Sie konnten nicht vbn der Stell'.Als Liebchen mit Koffern und SchachtelnDie Stadt verlassen so schnell.
Die Thore jedoch, die ließenMein Liebchen entwischen gar still-,Ein Thor ist immer willig,
Wenn eine Thörin will.
13.
So waudl' ich wieder den alten Weg,Die wohlbekannten Gassen;
Ich komme von meiner Liebsten Haus,Das steht so leer und verlassen.