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Buch der Lieder
Seite
88
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Die Heimkehr.

Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,Die Möwe flog hin und wieder;

Aus deinen Augen liebevollFielen die Thränen nieder.

Ich sah sie fallen auf deine Hand,

Und bin aufs Knie gesunken;

Ich Hab' von deiner weißen HandDie Thränen fortgetrunken.

Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,Die Seele stirbt vor Sehnen;

Mich hat das unglücksel'ge WeibVergiftet mit ihren Thronen.

13.

Da droben auf jenem Berge,Da steht ein feines Schloß,

Da wohnen drei schöne Fräulein,Von denen ich Liebe genoß.

Sonnabend küßte mich Jette,Und Sonntag die Julia,

Und Montag die Kunigunde,

Die hat mich erdrückt beinah'.

Doch Dienstag war eine FeteBei meinen drei Fräulein im Schloß;Die Nachbarschafts-Herren und DamenDie kamen zu Wagen und Roß.

Ich aber war nicht geladen,

Und das habt ihr dumm gemacht!Die zischelnden Muhmen und Basen,Die merkten's und haben gelacht.

16.

Am fernen HorizonteErscheint, wie ein Nebelbild,