L>l>MeS Intermezzo.
Dort liegt ein rotblühender GartenIm stillen Mondenschein;Die Lotosblumen erwartenIhr trautes Schwesterlein.
Die Veilchen kichern und kosen,Und schaun nach den Sternen empor;Heimlich erzählen die RosenSich duftende Märchen ins Ohr.
Es hüpfen herbei und lauschenDie frommen, klugen Gazell'n;
Und in die Ferne rauschenDes heiligen Stromes Well'n.
Dort wollen wir niedersinkenUnter dem Palmenbaum,
Und Liebe und Ist he trinkenUnd träumen seligen Traum.
10.
Die Lotosblume ängstigtSich vor der Sonne Pracht,Und mit gesenktem HaupteErwartet sie träumend die Nacht
Der Mond, der ist ihr Buhle,Er weckt sie mit seinem Licht,Und ihm entschleiert sie freundlichIhr frommes Blumengesicht.
Sie blüht und glüht und leuchtet,Und starret stumm in die Höh';Sie duftet und weinet und zittertVor Liebe und LiebeSweh.
11.
Im Rhein, im schönen Strome,Da spiegelt sich in den Well'n,Mit seinem großen Dome,Das große, heilige Köln.