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Buch der Lieder
Seite
35
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Romanzen.

Und der Tanz hat schon begonnen.Munter drehen sich die TänzerIn des Walzers wilden Kreisen,Und der Boden dröhnt und bebet.

Wahrlich gerne, Don Ramiro,

Will ich dir zum Tanze folgen,

Doch im nächtlich schwarzen MantelHättest du nicht kommen sollen."

Mit durchbohrend stieren AugenSchaut Namiro auf die Holde,Sie umschlingend spricht er düster:Sprachest ja, ich sollte kommen!"

Und ins wirre TanzgetümmelDrängen sich die beiden Tänzer;Und die lauten Pauken wirbeln,

Und es schmettern die Drommeten.

Sind ja schneeweiß deine Wangen!"Flüstert Clara, heimlich zitternd.Sprachest ja, ich sollte kommen!"Schallet dumpf Ramiros Stimme.

Und im Saal die Kerzen blinzelnDurch das flutende Gedränge;

Und die lauten Pauken wirbeln,

Und es schmettern die Drommeten.

Sind ja eiskalt deine Hände!"Flüstert Clara, schauerzuckend.Sprachest ja, ich sollte kommen!"Und sie treiben fort im Strudel.

Laß mich, laß mich! Don Ramiro!Leichendust ist ja dein Odem!"Wiederum die dunkeln Worte:Sprachest ja, ich sollte kommen!"

Und der Boden raucht und glühet.Lustig tönet Geig' und Bratsche;Wie ein tolles ZauberwebenSchwindelt alles in dein Saals.