Junge Leiden.
Doch, mit Ehrfurcht ausgewichen.In des Volkes Mitte wandeltDas geschmückte junge Ehpaar,
Donna Clara, Don Fernando.
Bis an Bräutigams PalnstthorWälzet sich das Polksgewühle;
Dort deginnt die Hochzeitfeier,
Prunkhaft und nach alter Sitte.
Ritterspiel und frohe TafelWechseln unter lautem Jubel;
Rauschend schnell entflieh» die Stunden,Bis die Nacht herabgesunken.
Und zum Tanze sich versammelnIn dem Saal die Hochzeitsgäste;
In dem Glanz der Lichter funkelnIhre bunten Prachtgewänder.
Auf erhabne Stühle ließenBraut und Bräutigam sich nieder,
Donna Clara, Don Fernando,
Und sie tauschen süße Reden.
Und im Saale wogen heiterDie geschmückten Menschenwellen,
Und die lauten Pauken wirbeln,
Und es schmettern die Drommeten.
„Doch warum, o schöne Herrin,
Sind gerichtet deine BlickeDorthin nach der Saalesecke?"So verwundert sprach der Ritter.
„Siehst du denn nicht, Don Fernando,Dort den Mann im schwarzen Mantel?"Und der Ritter lächelt freundlich:„Ach! das ist ja nur ein Schatten."
Doch es nähert sich der Schatten,Und es war ein Mann in? Mantel;lind Namiro schnell erkennend.
Grüßt ihn Clara, glutbefangen.