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Buch der Lieder
Seite
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Traumbilder.

Von der Kourage sprach es lang und breit,

Und that sogar recht trutzig und recht stutzig.

Und weißt du, wer das ist? Komm her und schauSo sprach der Traumgott, und er zeigt' mir schlauDie Bilderflut in eines Spiegels Nahmen.

Vor einein Altar stand das Männchen da,

Mein Lieb daneben, beide sprachen:Ja!"Und tausend Teufel riefen lachend:Amen!"

S.

Was treibt und tobt mein tolles Blut?Was flammt mein Herz in wilder Glut?Es kocht mein Blut und schäumt und gärt.Und grimme Glut niein Herz verzehrt.

Das Blut ist toll, und gärt und schäumt.Weil ich den bösen Traum geträumt;Es kam der finstre Sohn der Nacht,

Und hat mich keuchend fortgebracht.

Er bracht' mich in ein Helles HauS,Wo Harfenklang und Sans und Braus,Und Fackelglanz und Kerzenschein;

Ich kam zum Saal, ich trat hinein.

Das war ein lustig Hochzeitfest;

Zur Tafel saßen froh die Gäst'.

Und wie ich nach dem Brautpaar schaut',O weh! mein Liebchen war die Braut.

Das war mein Liebchen wunnesam,Ein fremder Mann war Bräutigam;

Dicht hinterin Ehrenstuhl der Braut,Da blieb ich stehn, gab keinen Laut.

Es rauscht Musik, gar still stand ich;Der Freudenlärm betrübte mich.

Die Braut, sie blickt so hochbeglückt,Der Bräut'gam ihre Hände drückt.