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Anmerkunqc» zur Taufe, Wirdertaufe undKindertaufe.
i) Der Wiedertäuferunfug in der Schweiz ging von Zürichaus, wo unruhige Köpfe mit dem in Waldshur damals befindlichenThomas Mützen und dem durch ihn bekehrten Balthasar HubmepcrBriefwechsel unterhielten. Die Stifter und Häupter der neuenSekte waren! Wilhelm Röubli, der 1523 den 28. April alsVikar in Wntikon bei Zürich seit Hunderten von Jahren als dererste schweizerische Geistliche öffentlich sich trauen lieb und einer zahl-reichen Gesellschaft in einem Baumgarten unter blühenden Bäume»ciu Hochzeirmahl gab. Dieser schwärmerisch kühne Mann wardauch einer der ersten Wiedertäufer. Sodann Johann Brödt-lein früher Pfarrer in Quarten im Sargansergebict, wurde we-gen seiner Berhcirathung und seiner Vcrtheidigung dieses Schrittesin einem Briefe an Landvogt Hans Jauch zu Sargaus lHotlinger,Gesch. der Eidg. I. 493) ins Gefängniß geworfen. Bald darausbefreit, ward er Pfarrhelfer zu Zollikon bei Zürich, wo er. inVerbindung mit Röubli, die Einwohner so fanasisirre, daß sie inder Kirche eigenmächtig Bilder und Altäre, ja selbst den Taufsteinzerschlugen. An sie schloß sich an Georg Blau rock (seiner Klei-dung wegen so genannt), ein entlaufener Mönch, aus Graubündengebürtig ser selbst nennt sich Georg vom Hause Jakobs, von Chur),ein Mann voll Verwegenheit und Trotzes. Am bedeutendsten durchihre größere Bildung und durch ihr Ansehen waren Felix Manzund Konrad Trebel. Manz war der uneheliche Sohn einesGeistlichen und hatte nch in der damals noch wmig gekannten beb-