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5 (1843) Die Taufe
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Arme genommen, hat die Hände auf sie gelegt und siegesegnet.

Darum ermahne ich alle, welche den Tod unseresHerrn Jesu Christi bekennen, sie wollen allem unnützenStreite absterben. Es ist Niemand irgend so gelehrtgewesen, daß er nicht gefehlt hätte, und es gibt keinenehrlicher» Sieg, als daß man sich durch die Wahrheitüberwinden lasse. Wenn nun auch die Kindertaufe gleichnicht so fest begründet wäre, so sollte man doch nichtso viel Streit darum anrichten, wie auch um andereräußerlichen Dinge willen nicht, in welchen keine Abgöttereisteckt, noch irgend eine Verführung dazu. Denn wiePaulus 1. Cor. VI!I. 8 spricht;Weder wen» wiressen, sind wir besser, noch wenn wir nicht essen, sindwir geringer" stiämlich von den verbotenen Speisen);so macht uns auch die Taufe nicht besser. Warum-then wir denn also? Denn wir können doch nicht be-haupten, daß wir besser werden durch die Wassertaufe.Nun liegt in der Kindertaufe nichts Verführendes, so-fern lüan die falschen Hoffnungen entfernt, wie wir die-ses längstens gethau haben. Darum lasset uns auf dieDinge sekcn, welche Friede und Eintracht bringen, undhingegen Streitigkeiten, die gegen das Wort Gottesgehen, entfernen. Gott verleihe uns seinen Geist undseine Gnade! Amen.