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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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Von der Kindertanfe

Wir haben vorher gezeigt, wie uns Gott, das Fleischzn beschwichtigen, Wundcrzeichcn, und, um der Ordnungwillen, Pflichtzcichcn gebe; dieses allein darum, damiter unserer Schwachheit etwas nachgebe. Denn sintemalalle Völker und Versammlungen besondere Zeichen ha-ben, hat er auch allerwegen seinem Volke ein besonderZeichen gegeben, damit ihnen nichts bei ihrem Gottefehle, was sie sehen, das Andere gegen ihre Götterhaben und tragen, und sie so begehren ihnen nachzu-folgen. Darum hat er seinem Volke das Opfergebotgegeben, damit sie nicht ohne Opfer seien und, indemsie andere opfern sehen, den Abgöttern zn opfern ge-neigt würden; denn sonst verwirft er oft durch diePropheten das Opfern. Also hat er auch dem Abra-ham die Beschneidnng als ein Pflichtzeichen gegeben,nicht daß er ihm damit den Glauben befestigen wollte;denn er war vormals so gläubig, daß Gen. XV. Vgeschrieben steht: Abraham hat Gott vertraut, und dasist ihm zur Unschuld gerechnet worden. Cr war auchso gläubig vor der Beschneidung, daß Paulus ihn unssGal. III. 7) als ein Vorbild des Glaubens darstellt,