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Dinge, meint er, sollen in unserer Macht stehen, daßwir sie gebrauchen, wie es uns am allerbesten dünkt,doch in der Weise, daß wir den Frieden damit nichtzerrütten. Deshalb könnte auch die Kinderraufe morgenbegonnen werden, wenn sie gleich vormals nie geübtworden wäre, sofern wir sehen würden, daß sie zumFrieden und zur Erbauung diente. Nun komme ichwieder zu der Behauptung, daß die Kinder auch zurZeit Christi schon getauft worden. Das jüdische Volkbat mehr auf die äußern Dinge gesehen, als ein ande-res Volk, wie dieses ihnen Christus vorwirft, Joh. IV.48 und Luc. XI. 29, auch Paulus 1. Cor. I. 22.Darum ist sicher anzuncbmen, daß sie ihre Kinder nichtweniger als sich selbst mit der Taufe haben bezeichnenlassen, und dieses nicht allein die Juden, sondern auchandere Völker. Dieß ist ein starker Beweis; denn wiewir noch heut zu Tage die Kinder zur Taufe tragen,damit sie Christo geweiht werden, also waren auch obneZweifel die Juden damals gesittet. Die Taufeläugneraber reden hier ein: Act. II. 37, 38 steht also geschrie-ben: Da Petrus so geredet, sei es ihnen durch dasHerz gegangen; das könne aber von den Kindern nichtangenommen werden. Darnach, als sie gefragt: „wassollen wir thun", habe Petrus geredet: „Bessert euch,und es lasse sich ein Jeglicher von euch taufen auf denNamen Jesu zur Vergebung der Sünden" zc. DasAlles könne auch nicht von den Kindern verstanden wer-den, denn die bessern sich nicht; deshalb sie auch obneZweifel nicht getauft worden seien. Darnach stebees: „Die nun das Wort angenommen haben, die sind