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„llch sage ich euch: Wer nicht das Reich Goitcs auf-„niminr wie ein Kind, der kann nicht in dasselbe kom-,.men. Und er schloß sie in seine Arme, legte die„Hände auf sie, und segnete sie." Für's Erste sind die,welche verbieten, die Kinder Christo zu bringen, geta-delt! warum soll man die nicht tadeln, die den Kinderndie Taufe verweigern? Denn was ist dieses Anderes,als wehren zu Christo zu kommen? Nun spricht Christus:„Wehret ihnen nicht." Wie konnten aber die Kinderanders zu Christo gebracht werden als durch die Pflicht-zeichen des Volkes Christi? Ich rede hier vom äußer-lichen Kommen; denn jenes Zutragen zu Christo warauch nur äußerlich; sonst weiß Jedermann wohl, daßNiemand im Glauben zu Christo kommt, wenn er aucherwachsen ist, ohne daß der Vater ihn ziehe. Darnachsteht: „denn solcher ist das Reich GottcS." Ist nundas Reich Gottes ihrer, warum soll man ihnen dasZeichen des Volkes Gottes verwehren? Ich werde wahr-lich reden, wie Petrus Act. X. 47 sprach, da er sah,daß Cornelius mit seiner Familie den heiligen Geistempfangen habe: „kann Jemand das Wasser verwehren,„daß diese nicht getauft werden, welche den Geist em-pfangen haben, gleich wie auch wir?" Also muß auchich immerhin von den Kindern sprechen, wenn ich sehe,daß sie Gottes sind: Wer will ihnen das Wasser ver-wehren, wenn wir sehen, sowohl Gott sind als wir,die da glauben? Hier erwidern uns aber die Taufe-läugncr und sprechen: Christus redet nicht „ihrer istdas Reich Gottes" sondern: solcher ist das Reich;daraus folgt nicht, daß das Reich Gottes der Kinder