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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
Seite
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stehen wurden, ließen wir solchen Kampf. Der Sinnderselben Stelle ist folgender: Gott will sich in Abra-ham mit seinen Kindern und Nachkommen verbünden,daß sie ihn zu ihrem Gotte haben sollen. Wie? Liegtes an unserer Pflicht, daß wir ihn damit zu unseremGotte haben können oder nicht? Nein. Es liegt nichtan der Pflicht.- dennes liegt nicht an Jemandes Wol-len oder Eilen, sondern an Gottes Gnade und Ziehen,wenn wir an ihn glauben. Joh. VI. 44 und Rom. IX.16. Demnach muß dieser Bund Gottes allein daoäußere Lehren, Dringen und Ucben betreffen; also daßAbraham und alle seine Nachkommen ihre Kinder darumbeschneiden sollen, damit sie ihnen keinen andern Gorranweisen und lehren wollen als den, an welchen Abra-ham geglaubt. Wie Gott dieses darnach weiter durchMosen gebot Deut. XXXI. 10 12.-Am Ende vonsieben Jahren, zur Zeit des Erlaßsahres, am Festeder Laubhütten, wenn ganz Israel kommt zu erschei-nen vor Jehovah, deinem Gott, an dem Orte, wel-chen er erwählen wird, sollst du dieses Gesetz vorlesenvor ganz Israel. Versammle das Volk, die Männerund die Weiber und die Kinder und deinen Fremdling,der in deinen Thoren ist, daß sie hören und lernen,und Jehovah, euren Gott, fürchten, und darauf ach-ten, zu thun alle Worte dieses Gesetzes." Diese warenAlle vorher beschnitten und lernten es erst nachher. Sowar es auch dem Menschen nur möglich, sein Kind undseinen Nächsten bei dem Bunde des einigen Gottes zubehalten und zu verhüten, daß ihm von Kindheit aufkein anderer Gott verkündiget würde; mehr vermochte