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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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indem er spricht: „Die, welche aus dem Mauden sind,sind Söhne Abrahams." Gott gab ihm aber die Be-schncidnng zu einem Pflicht- oder Vundeszcichen umseiner Nachkommen willen, wie Genesis XVII. 7 ff.geschrieben steht: „Und ich errichte meinen Bund zwi-schen mir und dir und deinem Samen nach dir ans„ihre künftige Geschlechter hin, als einen ewigen Bund,„dein Gott zu sein, und deines Samens nach dir."!»)„Dn halte meinen Bund, du und dein Same nach dir„auf ihre künftigen Geschlechter hin. Das ist mein Bund,„welchen ihr halten sollt zwischen mir und euch und„deinem Samen nach dir, daß von euch alles Männ-liche beschnitten werde; und ihr sollt beschnitten wcr-„den am Fleische eurer Vorhaut, und das soll das Zei-„chen meines Bundes sein zwischen mir und euch." Ausdiesen Worten Gottes lernen wir recht verstehen, wasdie Worte Pauli bedeuten, die er Rom. IV. II redet:„Und er (Abraham) hat das Zeichen der Beschucidung„empfangen zum Siegel der Frömmigkeit des Glaubens,„den er in der Vorhaut gehabt." Diese Stelle wollendie Taufelcugner nicht verstehen und deuten sie dahin:wenn die Beschneidung ein Zeichen des vorigen Glau-bens sei, so sei sie ein bestätigendes Zeichen des vorigenGlaubens; nun steigen sie aber demnach zur Taufe her-ab, und sprechen: Also ist die Taufe ein Zeichen desvorangegangenen Glaubens; darum soll man sie Nie-mandem crtheilen, als denen, die setzt geglaubt haben;so könne man sie den Kindern nicht crtheilen. Daskommt alles aus Mißverständniß der Schrift her; dennwenn wir die vorige Stelle Gen. XVII. 7 recht ver-