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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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sich und die Jünger nicht wiederraufcn ließ? Darumwerdet ihr hier mit euren eigenen Waffen geschlagen.

Demnach soll die Taufe darum nicht wiederholt wer-den, weil, wer sie wiederholet, ohne Zweifel etwasdarin sucht, was er vorher nicht gehabt hat: und sowürde gleich daraus folgen, was uns früher in alleBlindheit geführt, daß wir in äußeren Dingen Trostfür die Seele suchen würden. Nun können die Wieder-täufer nicht leugnen, daß sie nicht Etwas der Taufezuschreiben! denn sie lassen sich vermerken, sie habengroße Erquickung des Gemüthes daraus empfangen,wiewohl dieses nur ein närrisches Altweibergeschwätz ist.Wenn sie aber dieses fort und fort vorgeben, so wür-den viele nicht nur ein Mal, sondern zu tausend Malensich wiedertaufen lassen. Denn würde die Wassertaufedie Seele erneuern, stärken und trösten, so würde sichNiemand enthalten: er würde sich, so oft er angefoch-ten würde, wiederum taufen lassen; und wir würdendas vielfältige Abwaschen und Taufen des alten Testa-mentes wiederum haben.

Zum Dritten. Die Taufe ist ein Gleichniß desTodes Ehristi; denn wie wir vorher gehört haben ausRöm. Vl. 4, so werden wir in der Taufe in den TodChristi geführt. Nun ist Christus nur Einmal gestorbenund kann nicht mehr sterben. Wie nun die schwer widerGott sündigen, welche vorgeben, sie opfern täglich Chri-stum, weil er, Ein Mal am Kreuze geopfert, in Ewig-keit währet, aller Welt Sünde zu bezahlen; also versün-digen sich auch diejenigen schwer, welche ihn mitihrem Wicdertaufen wiederum tödten. Sic schwächen