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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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auch seine Auferstehung. Er ist nur Ein Mal aufer-standen; also sollen auch wir nur Ein Mal aus derTaufe gezogen werden, und von da an nnser Leben langnicht mehr der Sünde leben, gleich wie Christus nichtmehr stirbt. Das soll aber der Glaube verhüten, und,wo demselben zuwider gehandelt wird, wiederum bes-sern, nicht aber die äußere Kirchenzucht; die soll alleindie offenbaren unverschämten Laster bestrafen; dieseskommt aber nicht jeder besondcrn Rotte zu. Denn so-bald sich eine Rotte für eine Kirche auswirft, so ist esum christlichen Frieden und christliche Einigkeit geschehen,wovor Paulus auch warnt Act. XX. 28 lll, wiefrüher angeführt worden. Darum sollen alle Wieder-täufer sehen, daß sie ihr Leben ändern; denn sie habendaran genug, das sie Ein Mal getauft sind. Nachden Taufpflichten soll man unschuldig leben; das kannman thnn, so weit uns Gott Kraft verleiht, ohne allesWiedcrtanfen; deshalb wird daS Wiedertanfcn alleinvon denen begonnen, die um äußerlicher Dinge willennicht weniger gesehen sein wollen als vormals die-jenigen, welche ihre Zierden und Wappen in den Tem-peln aufhingen. Ich weiß wohl, wie unbescheiden siethnn werden über mein bescheidenes Schreiben. Daranliegt aber nichts. Ich weiß wohl, wie uns der Teufelmit üppiger Ehre anficht. Ich weiß auch wohl, waszum Frieden, zur Versöhnung und Freundschaft dient.So weiß es auch ein jeder Gläubige, welches die rech-ten Früchte des Glaubens sind. Unter diesen findensie nicht die Absonderung der Wiedertäufer. Und darumliegt mir nichts daran, ob sie gleich noch so unziemlich