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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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deln. Hier kann jetzt eure Einwendung von der Kinder-raufe nicht gelten, da ihr sprechet: Wir finden nicht,das! die Kinder getauft seien, darum soll man sie nichtraufen. Denn dieses folgt nicht ans der Bedeutungdieser Rede, indem wir hier allein von den Dingenreden, die ihre Begründung in der offenbaren Lehre undin dem Beispiele Christi Jesu haben, und nicht vondenen, die weder Beispiel noch Lehre in ihm haben;denn er spricht Joh. XIII. 15:Ich habe euch einBeispiel gegeben, auf daß ihr auch thuet, wie ich euchgetban." Nun steht die Rede fest, daß, wie uns Chri-stus die Taufe eingesetzt hat und sie an sich selbst hatvollziehen lassen, wir sie auch nicht anders anwendenwollen. Nun ist Christus in Johannis Taufe getauft,sowie auch die Apostel, und weder er noch die Apostelsind wiedcrgetauft worden! So folgt auch, daß mansich durchaus nicht wiedertaufen lassen kann. Demnachmuß auch folgen, daß auch die Act. XIX. 3, 5, wennsie wiedergetanft wären, dieses mit Unrecht gcthan Här-ten, und diesem Beispiele nicht nachzufolgen wäre; dar-aus sieht man aber, daß dieselben nicht wiedergetauftworden sind. Diesen Syllogismus könnet ihr Wieder-täufer in keiner Weise stürzen. Denn wäre die TaufeJohannis jwir reden allein hier von der Wassertaufe,denn über diese allein waltet der Streit) so fehlerhaftgewesen, daß man nachher wieder hätte getauft werdenmüssen; so hätte uns Christus in seiner Taufe kein voll-kommenes Beispiel gegeben. Er hätte auch nicht rechtgehandelt, sollte man sich wiedertaufen lassen, daß er