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allein in der Taufe Jobannis gerauft, wiederum getauftworden seien. Also seiet auch ihr früher in des Pap-stes Taufe getauft gewesen, darum wollet ihr jetzt auchwieder getauft werden. Verncbmet die Autwort: Ihrseid vormals zum Theil berichtet, daß die Kindcrtaufenicht vom Papste herstamme, und zwar aus eurem eige-nen Munde und euren eignen Schriften; wiewohl ichdie Worte Augustini erst später setzen werde; deshalbist dieser Grund, daß ihr in des Papstes Taufe getauftworden seied, schon gestürzt. Nun ist es am BeispieleAct. XIX. 3, 5. Darauf habet ihr die Antwort schonvernommen, daß diese Worte: „Worein seid ihr ge-tauft?" von der Taufe der Lehre und nicht von derWassertaufe verstanden werden müsse. Aber wenn esdem auch so wäre, daß die, von welchen daselbst dieRede ist, wicdergetauft worden wären, wie es abernicht sein kann, was wir später noch stärker beweisenwollen; so müßtet ihr dennoch eher sagen: es sei Un-recht geschehen, als daß man sich wiedertaufcn solle.Also will ich jetzt in eurer Weise reden, wie ihr aufdie Worte dringet, was Christus gelehrt und gethanhat, dem sollen wir allein nachfolgen, und auf keinenandern Lehrmeister sehen. Dieses soll jetzt bewiesenwerden Deut. IV. 2 und XII. 32, und Matth. XV.13, wo Christus spricht: „Jegliche Pflanze, welche nichtmein himmlischer Vater gepflanzet, wird ausgereutetwerden." Merke hier wohl, wie ich rede; denn ich meinees also: In welchen Dingen wir ein offenbares Wortund Beispiel-Christi haben, daß er ein Ding so gelehrtund geübt habe, da sollen wir keineswegs anders hau-