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Darum liegt es nicht im Sinne der Worte Pauli,in welchen er von der Taufe Johannis redet, dieseTaufe herabzusetzen oder sie gar zu verdrängen, sonderner will vor ikncn gründlich von der Taufe des Johan-nes reden, und darum zeigt er ihnen an , was für eineTaufe sie gewesen sei; gleich als würde er sprechen:Ihr saget wohl, ihr seiet mit der Taufe Johannis ge-tauft, d. i,, in die Lehre Johannis hineingeführt und inderselben unterrichtet: ich kann dies aber an euch nichtmerken. Darum will ich euch den Inhalt seiner Taufevermelden. Laßt sehen, ob ihr recht unterrichtet seid,wie Johannes gelehrt hat. Johannes bat wobl zurBuße getauft, d. i., die Buße gelehrt und darein ge-tauft, und hat geredet (Siehe bier, daß er das Lehrenund Predigen eine Taufe nennt. Das Wort „ und hatgeredet" ist ein Zeichen, an dem man deutlich siebt,daß er allein der Lehre und dem Glauben nachgefragt,wenn er spricht: Worein seid ihr getauft? Er fragtsie, welchen Glauben oder welche Lehre sie haben. So §lautet auch ihre Antwort darauf: In Johannis Taufe,d. i., wir sind in der Lehre unterwiesen, die Johannesgeführt hat) zu dem Volke, sie sollen an den Kommen-den glauben, d. i., an Christum. Siebe aber, ob diesesnicht der ganze Inbegriff des Evangelii sei? Was istdas Evangelium anders, als ein neues Leben und einGlauben an Gott durch Jesum Christum, den wahrenGott und Menschen? Hat nun Johannes also gepredi-get (daß aber hier beides steht, getauft und gespro-chen, bedeutet nichts anders als geprediget), so müssendie Worte Pauli nun eine Knndthuung sein, indem er