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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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muß man nichts anders verstehen als: Kraft, Vermö-gen oder Grund; also daßim Namen" zu verstehenist als: in die Kraft oder auf die Kraft, Vermögen,Grund, Gnade Jesu, :c. Wer so getauft wird, ist ver-pflichtet, ein neues Leben zu führen. Das ist nun dieganze Art der Taufe, daß man sich Gott damit zueigne,und zwar sich zu einem neuen Leben verpflichte.

Die andere Einwendung ist Act. XIX. l ff. Pau-lus kam gen Ephcsus, da begegneten ihm einige Junger,Zu diesen sprach er:Habt ihr den heiligen Geistempfangen, da ihr gläubig geworden? Sic sprachenzu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob es einenheiligen Geist gibt. Er sprach zu ihnen: Woraufseid ihr nun getauft? Sie sprachen: Auf JohannisTaufe. Paulus sprach: Johannes hat nur mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volke sagte,daß sie an den, der nach ihm kommen werde, glaubensollten, d. i., an Jesum Christum. Da sie dieses ge- hört, ließen sie sich taufen auf den Namen des HerrnJesu." Hier trennen sie die Taufe, und raufen sichselbst wieder um, beides allein deßwegcn, weil sie dieseStelle nicht verstehen. Nun wollen wir zuerst ihnenzeigen, daß sie diese Stelle nicht verstehen, und darnachwollen wir den rechten Sinn derselben geben. Ichfrage: Har Johannes die Taufe geübt, wie Paulushier anzeigt? Ja, denn wir können Paulus nicht zumLügner machen. So hat Johannes die Taufe Christigeübt, denn diese fordert, daß wir unser Leben ändernund uns nach Christo richten, auch daß wir an ihnglauben. Hat aber Johannes also gethan, so bat er