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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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hingewiesen. Er hat bezeugt, daß dieser der SohnGottes sei, Joh. I. 34. Er hat gesprochen:Wer anihn glaubt, der hat ewiges Leben," Joh. III. 15.Er hat geheißen, an ihn glauben. Ist das nichtdas ganz gründliche und klare Evangeliuni? Sogebet jetzt, ibr Taufctheiler, hin und lernet, daß, wenndas Predigen und Taufen Johannis in der Schrift dieTaufe der Reue genannt wird, sie damit nur sagenwill, Jobanncs habe den Rathschluß unseres Heiles zupredigen angefangen, und daß hier Reue jodcr Buße)für das Evangelium genommen wird. Wenn nun dieLehre Johannis nichts anders als das Evangelium ist,warum sollte seine Taufe von der Taufe Christi ver-schieden sein? Also ist es bestimmt und fest, daß esnur eine Taufe ist; denn das Evangelium hat mit derPredigt des Johannes angefangen, wie Christus selbstsagt, Luc. XVI. 1K, wie wir es gehört; so hat auchdie Taufe Christi dazumal angefangen. Was kann ichdafür, daß die Theologen nicht darauf gesehen haben? So ist die Lehre Johannis, Christi und der Aposteleine und dieselbe Lehre, und verkündiget das Heil allerMenschen, Jesum Christum; den predigte Johannes alsden Kommenden, zeigte auf ihn auch als auf denGegenwärtigen, also auch die Apostel. Besiehewohl Matth. X. 7, Marc. VI. 12, Luc. X. 9. Sohaben sie auck das Reich Gottes, d. i., das Heil durchChristum, gcprcdigct, wiewohl er noch nicht gctödtetwar; und Christus selbst verkündigte sich, wiewohl ernoch nicht den Tod erlitten hatte. Dieses sage ich da-rum , damit nicht die Taufctheiler sprechen: Johannes