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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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des Evangeliums, sofern eo die Gnade heiße, nämlich,daß Christus daö Lamm Gottes sei, welches die Sündender Welt wegrilge. Bald darnach spricht er:Und ich habe es gesehen und bezeugt, daß dieser der SohnGotteS ist." Das ist aber gerade das Bekenntniß,auf welchem Christus seine Kirche gebaut. Wie nundie Apostel gerühmt sind, also ist auch Johannes darumzu rühmen, d. i., dafür anzusehen, daß er nichts weni-ger sei als die Jünger. Doch, wir wollen noch besserdaran. Christus lehrt oft durch Gleichnisse, daß er derwahre Sohn Gottes sei, und wer an ihn glaube, derhabe ewiges Leben. Joh. IV. VI. VII. ff. Ist dasaber nicht die Botschaft der Gnade Gottes? Ich glaubeja. Wenn ich nun anzeige, daß Johannes gerade auchdieses geprcdiget habe, so habe ich, wie ich es hoffe,vargethan, daß Johannes nicht weniger das Evangeliumgeprediget habe, als die andern Boten. So gehet undleset Joh. III. 27, was er vor seinen Jüngern und denJuden, die eines Streites wegen zu ihm kamen, vonChristo geredet habe. Die Worte alle zu erzählen,würde uns zu weit führen; doch zeigen sie deutlich an,daß die Taufe Christi und die seinige eine und dieselbesei, wie wir dieses behaupten. Und zuletzt spricht erjV. 35):Der Vater liebet den Sohn, und hat Allesin seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber nicht an den Sobnglaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern derZorn Gottes bleibet auf ihm. " Lieber, welcher Apo-stel hat deutlicher Cbristnm Jesum einen Sohn Gottesgenannt, dem der Varer alle Dinge in seine Gc-