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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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führte Stelle aus dem Propheten Malachiä. Denn,Hütte Johannes eine andere Taufe gehabt als Christus,so hätte er nicht den Weg des Herrn zu bereiten an-gefangen, wie durch Jesasas XI,. 3 vorausgesagt ist,sondern er hatte einen eigenen Weg geführt, welchesaber gegen die Art der Propheten gewesen wäre; diesehaben allein zu Gott gezogen und sein Werk geführt;sie selbst aber haben nichts Neues oder Anderes ange-fangen. Und wenn die Taufelüugner und Päpstler spre-chen : die Taufe Johannis sei eine Vorbedeutung aufdie Taufe Christi gewesen, so thun sie Christo und Jo-hannesen Gewalt und Unrecht. Christo darum, weil sienicht hören auf sein Wort, das er Luc. XVI. 16 spricht - Das Gesetz und die Propheten haben gewährt bis aufJohannes; seither wird daö Reich Gottes verkündiget:c." Wenn nun das Gesetz und die Propheten bisauf Johannes gewährt haben, und seither das ReichGottes verkündiget wird, so muß Johannes mit seinerTaufe kein Schatten gewesen sein; denn es geht deutlichaus dem Ausspruche Christi hervor, daß Johannes dasReich Gottes, d. i. das Evangelium, geprediget habe;so hat er auch die Taufe Christi geführt, wie er dieLehre seines Reiches geführt hat. Denn wie reimte sichdas, daß seine Lehre das Licht wäre, und seine Taufeerst einen Schatten auf eine künftige Taufe geben würde?Dem Johannes thun sie Gewalt und Unrecht, daß sieihn zu einem Schatten machen und ihn zu dem altenTestamente zählen, da er doch nach Gottes Ordnungein Ankündiger des Evangelii gewesen ist, und es sodeutlich prediget und offenbaret, wie keiner der Apostel;