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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
Seite
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Johannis und Christi Taufe sei nicht einerlei. Und zwarbehaupten nicht allein sie dieses, sondern alle Theologen,die ich mich erinnere gelesen zu haben. Darum wirdes mir schwer, davon zu reden; denn es kann nichtfehlen, ich werde stärkere Feinde zu bestehen haben, alsKeiner je zu dieser Zeit gehabt, wenn die Taufcläugnerund die Päpstlcr mit einander sich wider mich erhebenwerden. Was soll ich anfangen? Soll ich darum dieWahrheit zu reden unterlassen? Es ist hier nichts zuthun, voraus, wenn hierin gar noch bei allen Menschengefehlt wird, und auch der Unverstand viel Jrrthnmund Zwietracht bringt. Wenn ich nun nicht auf meinemWorte, sondern auf dem starken, unüberwindlichen WorteGottes meine Behauptung begründe, so wird es mirweder zu schwer, noch kann es mir schaden, wenn iches darthue. Indem ich aber dieses thue, so wird zu-gleich der Ursprung, die Einsetzung oder der Beginnder Taufe auch bewiesen ; so verrichte ich zwei Geschäftezugleich; denn, ist die Taufe Jobannis und die TaufeChristi einerlei, so haben wir schon bewiesen, daß dieTaufe da begonnen habe, wo Johannes zu taufen an-fing; und hat sie da begonnen, so wnrde sie nicht erstnach der Auferstehung Christi eingesetzt, Matth. XXVIIllll. Da sich sonst auch findet, daß Christus seine Jüngervorhin getauft bat, so muß die Taufe ja nicht erstnach der Auferstehung begonnen haben, oder Christusselbst hätte zwei Taufen gehabt, was aber nicht seinkann, wie hernach folget.

Daß die Taufe Johannis und die äußerliche TaufeChristi einerlei gewesen seien, beweist die früber angc-