ihnen zugefügt habe, indem ich großes Erbarmen inallen ihren Uebeln mit ihnen gehabt und sie so oftfreundlich gebeten, sie mögen doch von ihrem verkehrtenWege abstehen, was sie Alles selbst nicht läugnen kön-nen. Es sehe nun ein Jeder, wer von beiden christli-cher gegen den Anderen gehandelt habe. Ich schweigevon ihren unehrbarcn Reden, die sie ohne alle Wahr-heit in ihren heimlichen Versammlungen führen, indemsie so häßliche Worte gebrauchen, daß man sich wun-dern muß, wie es kommt, daß der heilige Geist vor-mals nie so häßlich geredet habe. Was ist nun mitdiesem verkehrten Volke anzufangen? Bittest du sie, sohilft es nicht. Ucberwindest du sie und stellst sie alslügenhaft dar, so machen sie die Schälke und wollenAlles mit Lästern überwinden, handeln demnach nichtweniger nach ihrem Kopfe als früher; Hetzen die Ein-fältigen auf mit den äußerlichen Anfangsdingen, derTaufe, Etliche auch mit der Gütergemeinschaft, indemsie sagen, man müsse alle Dinge gemein haben, wovonwir kürzlich also geredet: Was den Besitzthum anbetrifft,so soll man für und für ernstlich lehren, daß man denDürftigen mitthcile, als den Gliedern desselben Leibes.Aber daß der Dürftige daraus den Schluß ziehen sollte,daß er einem Andern das Seinige nehmen könne, istverkehrt. Nun lehren die Aufrührer Manches, das da-hin zielt, wenn sie auch nicht gerade so unbescheidenvor der Gemeinde reden. Davon ist hier jedoch nichtder Ort zu reden. Jedoch die Unwahrheit, welche demChristenvolke zum Nachthcil dienen kann, darf man nichtunwiderredet hingehen lassen. So reden sie zu den Ein-
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