Christen oder Epicuräer waren, denn diese sahen ihmins Spiel. Also sprechen sie zum Ersten: es horcheNiemand auf Luther, Zwingst und auf die, welche zuZürich predigen; denn diese sind die wahren Antichristen.Ist es dem also recht? Ich meine, sie fürchten, dieGenannten könnten ihnen ihre Dinge auflösen. Für sZweite haben sie nur den Schein der Demuth an sich,durch den der Teufel immerfort die Einfältigen betrogenhat. Daraus ist auch alles Mönchsthum entstanden;davon redet auch Paulus, Coloss. II. 18, 19. „Lasset„ euch durch Niemand das Ziel verrücken, der nach eigener„Wahl einher gehet, in Demuth und Geistlichkeit derEngel, dess' er nie kcins gesehen hat, und ist ohne Sache„aufgeblasen in fleischlichem Sinne; und hält sich nicht„an dem Haupte, ans welchem der ganze Leib durch„ Gelenke und Fugen Handreichung empfängt, und an„ einander sich enthält, und also wächst zur göttlichen„Größe." Ihre erheuchelte Demuth wird denen wohloffenbar, die mit ihnen disputireu oder reden und sehen,wie leidenschaftlich sie sind. Ich will sie nicht verleum-den, wie sie es mir thun, indem sie ganz gegen dieWahrheit behaupten^: ich habe ihnen die Brände ge-schürt, daß man ihnen Stadt und Land verschließe.Und doch habe ich öffentlich in ihrem Beisein den Rathgebeten, man solle sie nicht entgelten lassen; und heim-lich habe ich zu besonderen Leuten geredet: es sei besser,man lasse sie im Lande, als daß man sie verschicke; wirseien doch allerwegen sieghaft gewesen; ich fürchte michnicht vor einem Feinde, von dem ich zuvor wisse, daßer überwunden werde. Das ist der Schade, den ich
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