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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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durch zuverläßige Kundschaft bewähren. Es ermesse aber einjeder frommer Christ, ob sie damit christlich gehandeltbabcn oder nicht, indem sie allenthalben ohne Bewilligungder Gemeinden von sich aus das mit der That vorgenom-men, in welchem sie in der Lehre überwunden worden undnoch überwunden stehen. Sollte es also zugehen, daß jederQuerkopf beginnen könnte, was er nur wollte, ohne die Ge-meinden darum anzufragen, so würden bald mebr Irrungensein als Christen. Eine jede Gemeinde soll in den gemein-samen Dingen urtheilen und festsetzen, und nicht einEinzelner oder auch Hundert besonders, wie wir Dieses wohlersehen. Math. XVIII. 17 und I. Cor. XIV. 29 undPhilipp. III. 16. Deßwcgen sind sie wahrlich diejeni-gen, von welchen 1. Joh. II. 19 geschrieben steht:..Sie sind von uns angegangen, aber sie waren nichtvon uns; denn wären sie von uns gewesen, so wärensie ja bei uns geblieben; aber fdas ist darum gesche-hen) auf daß sie offenbar würden, daß sie nicht alle von uns sind. "

Und wenn sie gleich sprechen:Die Kirche Christibat keine Sünder" ; so offenbaren sie nur ihre eigeneHeuchelei, indem sie sich selbst für frei von Sünden halten,welches die größte Sünde ist. Halten sie aber sich selbstnicht für reiner, warum sondern sie sich denn ab? Ichfinde aber, daß es gar viele andere Christen gibt, diesich nicht zu den Täufern halten, und nichts desto weni-ger alle Dinge um Gottes willen zu thun und zu erlei-den vermögen. Aber sehet den Weg, den jene wan-deln. Für's Erste thun sie wie Alexander Pscudomantes,welcher seine Zauberei nicht treiben wollte, da, wo

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