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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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Demnach begehrten sie, wir sollten mit ihnen ein be-sondres Gespräch halten über die Taufe. Nachdem wirsolches Gespräch zweimal vollzogen, haben sie dabei,weil sie beide Male überwunden wurden, einen solchenZorn und Haß gezeigt, daß alle einsichtigen Leute,welche dabei waren, ihren Geist und ihre Gesinnungenzu erkennen vermochten; und diese meinten auch, es seinicht ohne Gefahr, daß wir uns weiter mit ihnen insGespräch einlassen. Hierauf redeten, hierauf crmahn-ten wir ernst und eindringlich, daß sie doch die Gefahransehen wollen, welche die Zwietracht der Gelehrten überdie Gemeinde bringe, und sich des Friedens und derUnschuld fortan befleißigen. Wir nahmen von einanderin der Weise Abschied, daß wir vermeinten, sie werdensich von nun an ordentlich verhalten. Weil sie nunbei uns nicht obsiegen mochten und ein ehrsamer Rathihnen ihr Zusammenrotten verbot, da wanderten sie aufdas Land hinaus, und erregten die Gemüther zum Streiteüber die Kindertaufe; davon war all' ihr Predigen.Wenn sie auch über andere Schriftstellen redeten, sowar doch immerhin ihr oberster Satz, man solle dieKinder nicht taufen. Dieses führe ich allein deswegenhier an, damit Jeglicher selbst ermessen möge, mit wel-chem Rechte sie uns bei den einfältigen Leuten Ketzer "schelten, was so viel bedeutet, als Rottirer und Anhang-sammler. Sie sind mit der Lehre überwunden und ha-ben demnach eine eigene Kirche begründet und sich indie Weite gemacht, um Anhang zu sammeln. Hier redeich kein Wort; ich will ihnen diesfalls vor einem ehr-samen Rathe zu Zürich antworten und, was ich sage,