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Gold- «nd Silbergeräthe von Hossaucr (Leipzigers^. No. 66), derzuerst hier die neueren Methoden des Velegens des Kupfers mitSilber ohne Zwifchenmittcl, und des Treibens der Gegenständeselbst auf französische Art, ohne Hammer oder Fallwerk undPrägewerk in Ausübung brachte; der Medaillen-Münze inGold, Silber, Kupfer, von Loos (neue FriedrichsstraßeNo. 56), so wie Produkte aus dein sich durch geläutertenGeschmack und Schönheit der Vergoldung auszeichnendenFabrik von Werner und Neffen (Jagerstraßc No. 64); ausder Manufaktur von Gold - und Silbergefpinnsien vonHenfel und Schumann (Nicderwallsiraße No. 24); ausder Ofen- und Töpfcrwaaren-Fabrik von Fcilner (Hafcnhe-gersiraße No. 4); aus der Maskenfabrik nach italienischerArt von Wilh. Gropius (am kölnischen Fifchmarkt No.4.);aus der Holzmassenmanufaktur von Menke (DorotheenstraßeNo. 5), wo die geschmackvollsten Zimmcrverzierungcn undGegenstände zum Ameublement, als Kronleuchter, Kandela-bers, Vilderrähme von einer Masse fein gemahlner Holz-spähne und Thon verfertiget und unter dem Namen vonHolzbronze dann bronzirt und vergoldet werden. — Dajetzt keine Handelsverbote den Verkehr mit dem Auslandehemmen, und allen fremden Waarcn gegen Entrichtung ei-ner angemessenen Steuer die Einfuhr gestattet wird, sokönnen die Groß - und Kleinhändler mit inländischenund ausländischen Gegenständen ohne Unterschied Geschäftetreiben, wenn sie nicht zu den Bankiers gehören, wovonmehrere ausgedehnte Wcchselgefchäfte in ganz Europa ma-chen, oder sich mit dem An- und Verkauf von Staatspa-piercn beschäftigen, seitdem letztere einem bald steigendenbald fallenden Kours unterworfen sind. Sämmtlichc Kaufleute, ohne Unterschied, ob sie Christen oder Juden, ob sie Ban-kiers, Groß- oder Kleinhändler sind, bilden eine Börfenkor-poration; jedoch giebt es auch mehrere nicht korporirteKaufleute, wie ehedem ^). Im I. 1823 haben acht Dan-
t) s. S. 323.
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