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ser und auf die städtischen Bierschenken beschränkt. Bei diesenGelagen nahm aber nicht Heiterkeit und Fröhlichkeit, son-dern eine unglaubliche Völlerei und die Vernachlässigungalles Austandcs, ungeachtet des Ungemachs des Kriegesund aller Landplagen, oft Ueberhand und erregte den Un-willen der besser Gesinnten.
(ch Dritter Abschnitt. Neue Zeit.
I. Periode. Berlin unter der Regierung FriedrichWilhelms des Großen (1646— 1668) und desKurfürsren Friedrichs III., nachherigen Königs Frie-drichs I. (1688 —1712).
?)?it der Regierung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm,in der Geschichte unter dem Namen des großen Kur-fürsten bekannt, der noch mitten im Kricgesgctümmel denväterlichen Thron im I. 1616 bestieg, (denn erst im I. 1648endigte der wcsiphälische Frieden den blutigen dreißigjähri-gen Krieg), beginnt die wichtige Stellung der preußisch -brandenburgischcn Lander im Staatcnsysieme von Deutsch-land und Europa, lind zugleich bildet diese Thronbesteigungeine neue Epoche in der Geschichte der Hauptstadt, sowohlin Absicht von Berlins Erweiterung, Ausbau und Ver-schönerung als auch hinsichtlich der Fortschritte in der gei-stigen Kultur seiner Bewohner.
Bewundernswürdig groß im Kriege, und eben so großin seinen unablässigen landesvätcrlichen Bemühungen, seinäußerst verwüstetes und verarmtes Land wieder in Flor zubringen, und gute Ordnung nebst nützlichen Gewerben undallen Künsten des Friedens dahin einzuführen, strebte Kur-