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Mittagsmahl«:, auf Bestellung, eingerichtet wurden. Nochreizender als die rechte Seite des Thiergartens, von demBrandenburgcrthor« aus, war die linke durch schattige Al-leen, geschlängelt«: Gange, Salons von Birken und Weiß-düchen, Bcrccaux, Bassins. Unter den Salons zeichnetensich besonders der Apollo- und Florasalon, so benannt we-gen der daselbst stehenden Bildsaulen, aus, so wie dasnicht weit von dem letztern Salon befindliche große Bassin,welches von einer dahinter stehenden Stalüc der Venus, dasVcnusbassin hieß.
So sah es in Preußens Hauptstadt in Absicht der Ge-bäude und Anlagen, der Verfassung, des Handels und derIndustrie, der geistigen Bildung und Sitten u. s. w. biszum I. 1786 aus, wo Friedrich 11. am 17. August im75sten Lebens- und 47stcn Rcgierungsjahrc an der Brust-wassersucht starb. Seine Ehe mit der Prinzessin ElisabethChristine von Vraunschweig-Wolfenbüttel blieb kinderlos.Ihm folgte daher, weil sein nachgcborncr Bruder, derPrinz von Preußen, August Wilhelm, bereits im I. 1768gestorben war, der Sohn desselben, Friedrich Wilhelm Ii.
III. Periode des dritten Abschnitts oder der neuenZeit. Berlin unter der Regierung Friedrich Wil-helms II. (1786—1767) und Friedrich Wilhelms III.,bis zum Schlüsse vom I. 1828.
Friedrich Wilhelm II., geboren den 25. Septem-ber 1744 und im I. 1758, nach dem Tode seines Vaters,von seinem Oheim zum Prinzen von Preußen erklärt, fandbei dem Tode seines Vorgängers einen rcichgefüllten Schatz,und obgleich kriegerische Unternehmungen und andere Um-stände die finanziellen Kräfte des Staats in Anspruch nah-men, so konnte er dennoch einen Theil derselben zur Vcr-