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zcs. In den zwölf über den Sockel angebrachten Nischensind zwölf geflügelte Genien, welche die zwölf Hauptschlach-ten andeuten. — In Charlottenburg sind der sich im Acu-ßern und Innern durch Eleganz und geschmackvolle Ein-richtung auszeichnende Pavillon des Königs im Schloßgar-tcn und das schöne Landhaus des Grafen von Hacke, demSchlosse gegenüber, so wie im Thiergarten, unweit derCharlottenburger Chaussee das von Gräfesche Landhaus nachSchinkels Ideen aufgeführt. In Potsdam baucte derselbedas Kavalierhaus (oder Danziger Haus) ^) auf der Pfauen-infel, die in jedem Betracht höchst reizende Villa des Prin-zen Karl in Glienicke und das Kasino im prinzlichen Gar-ten, ferner hatte derselbe Theil an der Anlage des demKronprinzen gehörigen Lustschlosses Charlottenhof bei Pots-dam, und führte in der Stadt selbst das Kasino auf.
Als im I. 1827 in dem Schlosse zu Berlin die Ge-mächer des Kronprinzen und der Kronprinzessin (ehemaligeZimmer Friedrichs 11) eingerichtet wurden, hatte auchSchinkel Anthcil an der geschmackvollen Dekoration dersel-ben, worunter der Bibliothckfaal eine besondere Aufmerk-samkeit verdient, weil er die obere Halste der ehemaligenCchlosikapelle einnimmt, deren mittlerer und halbrunderTheil in dem großen viereckigen Thurm und halbrundenAnbaue liegt, und deren Fußboden sonst dem Parterre gleichwar. Der Kronprinz hat die zu Schlüters Zeit in die obereHalste hincingebaueten Kammern herausnehmen und dasAltcrthümliche ergänzen, und im Sinn des vorhandenen,der gegenwärtigen Bestimmung gemäß, ausschmücken las-sen. Vorzüglich prächtig nimmt sich die künstlich gewölbteDecke aus mit den zum Theil frei darunter weggehendenGradbögen, deren Glieder und Wappenschilder sammt den
1) Es heißt so, weil ein Theil dieses Gebäudes ehemals in Dan-zig stand, wo dessen im Mittelalter erbanete Faxade sorgfältig abge-tragen, und hierher gebracht ward.