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Denkmäler, von denen schon oben die Rede gewesen ist,winden sorgfältig gercinigct und manche Bildwerke günstigeraufgestellt, so wie der Fußboden der Kirche erhöhet, um denim Schiffe der Kirche befindlichen Stühlen eine feste Grund-lage zu geben. Mit den: Chor und den dahin führendenTreppen wurden wesentliche Veränderungen getroffen, vonden beiden dem Altar rechts gelegenen Emporkirchen dieoberste gänzlich abgebrochen, die untere aber, so wie die ge-genüberstehende auf der Kanzleiscite in gerader Richtungfortgeführt, dabei aber so weit verkürzt und zurückgelegt,daß die Pfeiler doch fast mit der Hälfte ihres Umfangcsfrei hervortreten, die des Chors aber ganz frei gewordensind. Zugleich wurde den zum Thcil verstümmlctcn Pfeilernihre ursprüngliche herrliche Gestalt wieder gegeben. DasInnere der Kirche wurde ganz in einem grünlichen Tongefärbt, und die Einweihung dieses zum fünftenmale seitläßt) rcnovirtcn Gotteshauses fand bei der dritten Sccu-larfcier der cvang. Glaubensfreiheit im 1.1817 statt. JmJ.1818 wurde die Marienkirche ebenfalls unter Aufsicht desStadt-Bauraths Langerhans im Innern erneuert und am 3.Jan. 1819 eingeweiht. Seit dieser Umstaltung ist der Aus-gang zum Thurm durch mehrere Wände vom eigentlichenRaum der Kirche getrennt, und bildet eine Vorhalle mitdrei gothifchen Bogen und einer Glaswand, so wie auchdie Nikolaikirche bei ihrer Renovation eine solche Vorhalleerhalten hat, die das Schiff der Kirche trennt. Aus derBorhalle gelangt man in das Schiff der Kirche, an wel-ches sich gegen Morgen das sogenannte hohe Chor anschließt,wo sich der nach Andreas Krügers Zeichnung im I. 1757bis 1702 gcbaucte große Altar befindet. Welche Gemäldeden Altar schmücken, die inncrn Verhältnisse der Kirche, sowie das Aeußcre und besonders der Thurm, die Kanzel, derTaufstein, die älteren Gemälde und Denkmäler, welche ge-reinigt zum Theil am hohen Chor aufgestellt worden sind,haben wir schon oben beschrieben i). Die Orgel wurde
1) s.S. 29. 53. 76. 97. 106.111. 114.115. 171. 251. 377. 3LV.