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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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Badeanstalten vor dem llnterbaum an den Pulvermühlcn,von Halloren unternommen. Merkwürdig ist aber be-sonders die den vorzüglichsten Badeanstalten gleich zu stel-lende, im I. 1823 vom Dr. Struve und Apotheker Solt-mann errichtete Trinkanstalt kunstlicher Mineralwasser. Manfindet hier von den warmen Quellen den Sprudel, Neu-brunnen, Mühlbrunncn, Thercsicnbrunncn, ferner den Egcr,Emscr, Maricnbadcr-Krcuzbrunnen, den Pyrmonter und denschlesischen Ober-Salzbrunnen w., nach den Zeugnissen allerAcrzte so vortrefflich nachgemacht, daß sie den natürlichenBrunnen in Kraft und Wirkung ganz gleich kommen. DieAnstalt mit ihren Vorrichtungen befindet sich in einem gro-ßen schön angelegten Garten, mit einem bedeckten, 250 Fußlangen Gange, Husarensiraße No. 1k).

Im I. 1809, in der Nacht vom 19. bis zum 20. Sep-tember wurde die Pctrikirche mit ihrem Thurm und einergroßen Anzahl der sie umgebenden Häuser ein Raub derFlammen; die Ruinen sind dann späterhin mit den Grund-mauern abgetragen worden, und der am 27. Juli 1731unter vielen Feierlichkeiten gelegte Grundstein wurde am 7.Mai 1818 aufgedeckt, und die in demselben aufbewahrtenMünzen gefunden. Der Platz, worauf die Kirche stand, jetztgeebnet und mit Baumen bepflanzt dient zum Marktplatzund heißt der Petriplatz, so wie eine Gasse die aus derGcrtrautcnstraße nach der Scharnsiraße geht die Pctri-kirchgasse auch dicneuc Gasse, und eine schmale Straße,von der Gcrtrautcnstraße bis zur Friedrichsgracht, sonstLappstraße jetzt Pctristraße genannt wird. Köln hatalso keine Parochialkirchc mehr, sondern es dient als solchedie Schloß - und Domkirch», wo der Gottesdienst sowohlfür die Domgcmeinde als für die Petrigemeindc abgehaltenwird.

Diese Schloß - Obcrpfarr - und Domkirche istim I. 1817, nach Schinkels Plane von außen und im In-nern umgestaltet worden. Neben dem großen Thurme stehenzwei kleine Thürme von gleicher Form. Auf beiden Seiten