475
ncn Zimmern eingetheilt, anlegte, und da diese EinrichtungBeifall fand, eine größere Ansialt auf dem festen Lande, ander Friedrichsbrück? durch den Architekten L. Catel mit derInschrift dslntcks sslus, einige Jahre später erbauen ließ.Diesem Beispiele folgte dann der Geh. Ober-Steuerrath Poch-hammer, der hinter dem Haufe, neue Friedrichssir. No. 18und 19 eine noch größere Ansialt, das Marianenbad, er-richtete, wo in abgesonderten Gebäuden für Männer undFrauen, 'russische, Schwefel-, Kräuter - und andere künst-liche Bäder, so wie auch bloß lauwarme sogenannte Reini-gungsbädcr zu verschiedenen Preisen zu haben sind; dasWasser zu diesen Bädern kommt aus der Spree vermittelstdes an der Stralauerbrücke befindlichen Druckwerks, wiees früher gesagt worden, und hinter diesem letzteren Hausesind auch vom nämlichen Unternehmer Flußbäder eingerich-tet worden. Wie viele Anstalten dieser Art sind nun seit-dem dazu gekommen! Die Blömersche, Spittelbrücke No. 2und 3; die Fricdländcrschc, mit russischen Bädern, Burg-straße No. 25; die von Winterfeldschcn sonst Ncandcrschenoder die freundlichen Bäder, neue Wilhclmgstraßc No. 1;die von Neanderschcn Schlammbäder mit andern Bädernaller Art, Luisensiraßc No. 14; die Schäfcrschcn Bäder,Rofcngasse No. 28^-; das Weidendammcrbad, No. 197,bloße russische Bäder; die Badeanstalt, Linicnsiraßc No. 155;das Chmclickfche Badehaus, etwa 1999 Schritt von demPotsdammcrthor jcnseit der Brücke am Schafgrabcn: aufdem Karlsbadc: genannt. Zu geringen Preisen in derStadt, das Gentzische, Zimmersiraße No. 78; außer derStadt, die Ackermannsche Badeanstalt im Thiergarten, im3ten Zelte; die Gerlachsche, Bergstraße No. 29, und dieKoinatzkische, Bergstraße No. 2; die Guichardschc, Thier-garten No. 28; die Riegelsche, vor dem Hallischen ThoreNo. 2. — Außer den Flußbädern außerhalb der Stadt,gicbt es noch eine besondere, vom General von Pfuhl ein-gerichtete Schwimmansialt in der Köpnickerstraßc hinter demHause No. 12, in der offenen Spree; zwei Schwimm - und