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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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bei der Sandbrücke, bis zur Brunnensiraße am Roscntha-lerthore geht. Beim Oranienburgcrthore ist die älteste undam meisten ausgebauetc Straße die Chausseestraße, woman links mehrere Kirchhöfe, von beiden Seiten aber meh-rere Gastwirthschaften, und hinter einer derselben, dem Li-senschen Kaffechause No. 3kl, eine Badeanstalt; No. 3 aberdie Egclsche Maschinenbauanstalt; No. 4 eine Privateisen-gießerei (die neue berliner genannt) von Egels und Woderbu.s.w. sieht. Die Chausseestraße berührt die hieher gehörigeHalste der Jnvalidcnsiraßc, und geht über die alte undneue Pankbrücke zur Müllerstraße, welche bis zur Reinicken-dorfer Heide führt. Links oder westlich von derselben sind dieHcidcstraße, Fcnnsiraße, Kirschallee, Torfstraße, Triftsiraße,Seestraße; rechts von der Chaussee- und Müllcrstraße, dieNeuestraße, Reinickendorferstraße, Gerichtsstraße, Planta-gcnstraße, Ruhcplatzstraße, Schulstraße, Weddmgstraßc,Hochstraße, Wiesenstraße, Pankstraße, Vadstraße, Uferstra-ße, Koloniesiraße, Sandstraße, Wollstraße und Epcrzier-straße, zusammen 24; Straßen, alle ungepflasiert und we-nig angebauet, deren Benennungen sich leicht, ohne weit-lauftige Erörterungen, aus dem erklären lassen, was über-haupt über diese sandige, zum Theil an der Panke, zumThcil in der Gegend des aus einer Sammlung Kolonisten-häuser gegenwärtig bestehenden Vorwerks Wcdding, aufdem Wege nach Reinickendorf, oder um das Hochgerichtherum gelegene Vorstadt, schon früher gesagt worden ist.

Wenden wir uns wieder zur Stadt zurück, so sehenwir, daß in der Friedrichsstraße, auf dem Wege zum Ora-nienburgcrthore, am Kupfergrabcn, in der Universitätsstra-ße, unweit der Ebertsbrücke, am Weidendamm, in derneuen Friedrichssiraße, Alcxandcrstraße und Grenadierstraßein der Königsstadt, in der zur Luisenstadt gehörigen Husa-ren- und Feldstraße in der Köpnickerstraße, Kasernen, La-zarethe, Kavalleriesiällc, theils wieder vollständig in Standegesetzt, erhöht und erweitert oder ganz neu gcbauet wordensind, wie die Kasernen des Gardedragoner-Regiments in