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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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der Fcldsiraße, und die Ställe des Garde-Uhlancn-Land-wehr-Regiments, in der Universitätsstraße, da wo sonstdie von Friedrich il. für die Gensd'armen erbauten aberbaufällig gewordenen Ställe gestanden haben. Das schönstewas in dieser Gattung angeführt werden kann ist das ander Ecke der Hascnhegcrstraße und des zur Luisenstadt ge-hörigen Theils der Lindenstraße befindliche, nach SchinkelsAngabe erbauete Militairgcbäude No. 36, welches von derSeite der Lindcnstraßc das Militairgcfängniß, von derSeite der Hasenhcgcrsiraßc aber die Kaserne für dieLehrcskadron enthält, wo kommandirte Offiziere und Unter-offiziere aller Kavallerieregimenter in den Provinzen, in deindort befindlichen Rcitinstitute, Unterricht im Reiten erhal-ten, um dann bei ihrer Rückkehr zum Regiment?, dasselbegehörig üben zu können. Eben so sind das königl. Pro-viantmagazin mit einem kupfernen Dache und die Train-remifen No. 162 163, in der Köpnickerstraße, der ambesten angebauetcn Straße der Luifenstadt, zu bemerken.So heißt nämlich feit dem I. 1802 nach der verewigtenKönigin Luise, die sonstige kölnische oder köpnicksche Vor-stadt, welche östlich an die Spree, nördlich an Ncuköln,westlich an die Friedrichsstadt und südlich an die Ring-mauer grenzt, 12,600 Schritte Umfang hat, aber jetzt nurzur Hälfte angcbauet ist. Zwei Landthore schließen sie, dasSchlesische Thor, zu dem die Köpnickerstraße, und das Kott-busscr Thor, zu dem die Dresdnersiraße führt. Als dieseVorstadt ihren gegenwärtigen Namen erhielt, schenkte dieKönigin der Stadt eine neue Fahne, der Kirche aber Al-tarlcuchter, und letztere hieß nunmehr die Luisenstädti-sche oder auch die Luiscnkirche. Der ncuangcbaueteTheil der Luisenstadt, das Köpnickerfcld, bietet uns nurAcker und Gärten dar; zu Ausführung eines künftigen Be-bauungsplans dieser Gegend, je nachdem das Bedürfnis; eserfordern wird, sind 31 neue Straßen, überhaupt 3^ Meilelang, 4 bis 15 Ruthen breit, 11 größere und 6 kleinereöffentliche Plätze abgesteckt worden. Eine neue Straße ist