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Besitzer der Häuser No. 29 und 21 am Schiffbauerdammhat den Anfang mit dem Anbau dieser Gegend gemacht,welche jetzt ein besonderes Stadtviertel, von dem Schiffbancrdanun bis zur Stadtmauer an der Charite und zumUnterbaum bildet, das vor kurzem die Benennung vonFriedrichs-Wilhelmsstadt bekommen hat. Die be-reits am meisten angebauctc Straße der dortigen Gegend,welche in gerader Richtung von der Marschallsbrücke nachdem Charitegcbäude geht, heißt zu Ehren der verewigtenKöniginn Luisen strafe, und wird der Charitcstraße vor-bei bis zu einem neuen Thore gehen, das unter dem Na-men von Luiscnthor, der Eisengießerei gegenüber durch-gebrochen werden soll. Von der Luiscnstraße führt dieMaricnstraße, welche ihren Namen der Prinzessin Ma-ria, Gemahlin des Prinzen Karl verdankt, zur Albrccht-siraße. Von der Friedrichssiraße, der Garde-Kaserne ge-genüber geht die nach den. Prinzen Karl benannten Karls-straße über die Albrechtssiraße nach der Unterbaumsstraße,und zeichnet sich durch ein darin im I. 1827 errichtetesExerzierhaus, eine im Bau begriffene Kaserne und einengroßen Platz aus. Die Schumannsstraßc, zumAndenken des Mannes so genannt, der die ersten An-lagen in diesem neuen Stadtthcile machte, führt von derEharitesiraßc über die Luisensiraße nach der Albrechts-straße. Letzterer hat der jüngste Sohn des Königs, derPrinz Albrecht, den Namen gegeben, und bei dem Schiff-baucrdamm anfangend geht sie zur Schumannsstraße. DieCharitcstraße, unfern der Charite, von der Luisen- undKarlsstraße vor derselben vorbei und sehr gebogen, längsder Stadtmauer, nach dem Oranicnburgcrthore, und dieUnterbaumsstraße, nahe der Unterbaums- oder Thier-gartenbrücke, (eigentlich ein Wasscrthor, was nach demExerzierplatz im Thiergarten führt) der Stadtmauer ent-lang, vom Schiffbauerdamm nach der Charite, cxistirtcnschon früher. Wenn diese Friedrich-Wilhelmsstadt ausge-bauet sein wird, so wird allerdings dieser Stadttheil zu