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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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Die Durchfahrtsöffnung in der Mitte ist 27 Fuß 9 Zoll,lieber den durch Kreuzbänder u. s. w. verbundenen undoberhalb an beiden äußeren Seiten durch ein Gesimse ge-schlossenen Brückenbogen ruhen die eisernen Deckplatten, undbeide Fronten sind durch ein mit einen: Gesimse verbunde-nes Gitter begrenzt. Auf diesen Sohlenplattcn ist aus bei-den Seiten ein Trottoir voll behaucnen Granitsicinen, undzwischen denselben ein Pflaster von kleinen gespaltenen Feld-steinen. Die Länge der Brücke mit Einschluß der Stirn-pfcilcr ist 177, die Breite zwischen den Geländern 34,jedes Trottoir sieben und des Fahrdamms zwanzig Fuß.Die Brücke hat eine horizontale Lage. Die Kosten desBaues betragen an 60,000 Thlr. Es ist die erste Brückeüber einen Strom mit einer Durchfahrt, wo die Bogen auseisernen Pfeilern und Säulen ruhen. — Noch zwei andereneue angelegte Brücken liegen parallel mit der Weidcn-dammsbrücke über die Spree und verbinden die Dorothecn-siadt mit der: Spandaucrvorstadt. Die eine rechts von derobengenannten Brücke ist eine hölzerne, auf Aktien crbauetc,gegenwärtig aber dem Staat zugefallene Zugbrücke, anfäng-lich die Aktienbrücke, dann von dem Haupt-Unterneh-mer, dem Scchandlungs-Rendanten Ebert Ebertsbrückegenannt, die von dem Wcidcndamm, dem Flügel der Ar-lillerickascrne gegenüber, nach der sonstigen Wasserstraße,jetzigen Artilleriestraße, führt. Die andere, links dieMarschallsb rücke, zu Ehren des Feldmarschalls Blü-cher so genannt, geht von der neuen Wilhelmsstraße überdie Dorothcenstraße weg, wo rechts hinter der Artillerie -und Ingenieurschule das Laboratorium und die Werkstattder Artillerie eine erneuerte und bessere Gestalt in den letz-ten Jahren bekommen haben, und führt nach dem Schiffbaucrdamm. Hinter dem letzteren, zwischen der Charite-siraße und der Thierarzneischule sind Wiesen ausgetrocknet,Garten undHolzplätze von denBesitzcrn parzellirt worden, undso sind seit einigen Jahren Straßen mit den schönsten Häu-sern entstanden. Ein Privatmann, Namens Schumann,