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neu wie z. B. zu Halle, Kassel und in andern Orten, dnrchTheilnahme und wirksame Unterstützung zu ermuthigen. —Um 1820 fingen mehrere Juden an eine neue Synagogezu errichten, und einen, wie sie sagten, aufgeklärteren Got-tesdienst auszuüben,, wo deutsche Gebete und Predigtengehalten wurden, welches ihnen aber als znr Scctirerciführend, von der Regierung untersagt worden ist. Dage-gen hat sich in: I. 1822 aus freiem Antriebe ein Vereinunter der Benennung von Gesellschaft zur Beförderung desChristenthums unter den Juden gebildet, welcher die Ver-breitung christlicher Erkenntnisse unter den Bekennen: desmosaischen Glaubens beabsichtiget, indem er diejenigen Vor-urthcile zu zerstören und solche falsche Auslegungen des altenTestaments zu berichtigen bemüht ist, welche bisher dieMasse des jüdischen Volks verhindert haben, in Jesu Christoihren Messias und den Gründer ihres künftigen Heils zuerkennen. Von der bisherigen Wirksamkeit geben die jetzterschienenen Jahresberichte umständliche Nachricht.— Vondiesen religiösen Vereinen laßt uns zu den milden Stiftun-gen und wohlthatigen Anstalten übergehen, welche sich inden letzten Zeiten gebildet haben. Schon haben wir dieMilitair-Anstalten als das Jnvalidenhaus und die Stif-tungen welche den Kriegen von 1806 bis 1815 ihr Daseinverdanken, erwähnt; schon bemerkt, daß die Armenverpfle-gung seit 1820 Kommunalsachc ist, und daher alle Haus-und sonstige Stadtarmen, (sofern sie nicht zur französischenKolonie oder zur jüdischen Gemeinde gehören, indem diese ihrebesondere Stiftungen haben), so wie die Armen-Frcischulen,dasDorothcenhospital, Koppesche Armenhaus, das Splctthaus,das Arbeitshaus, das vom jetzigen Könige im 1.1799, inNcuköln, ii: dem ehemaligen Zuckersicderei-Gebäude, amEnde der Wallsiraße, gegründete neue oder Bürgerhospitalzur Verpflegung von 300 Armen, Wittwer und Wittwenoder unverheirathete Personen, das große Friedrichswaisen-haus, Stralauerstraße No. 58, von dieser Verwaltung res-