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nbngen Gemeinden in der Hauptstadt und in der Provinzihre Einführung aber freigestellt. — Im I. 1814 wurdein Berlin die Haupt-Bibelgesellschaft, nach den, Muster derin London bestehenden, zur Austheilung der heiligen Schriftunter den ärmeren Volksklasscn gestiftet, und erhielt imnämlichen Jahre die königl. Genehmigung. Im I. 1827wurden theils unentgeldlich, thcils zu geringen Preisen8536 Bibeln und 4944 neue Testamente, überhaupt aberfeit Stiftung der Gesellschaft in 13 Jahren verthe-ilt71,901 Exemplare an Bibeln in verschiedenen Sprachen,49,933 Exemplare an neuen Testamenten. Diese Gefell-schaft zählt, ohne die kleineren Vereine, 44 Tochtergesell-schaften. Zur nämlichen Zeit entstand als Privatuntev-nehmcn ein Hauptvcrein für christliche Erbauungsfchriftenin den preußischen Staaten, dessen Absicht darin besteht,durch kleine Druckschriften, erbaulichen Inhalts, die Liebezu den Wahrheiten des christlichen Glaubens rege zu ma-chen, solche auf eine angemessene Weife faßlich und ein-dringlich schriftgemäß vorzutragen und die Segenswirkungendes Evangeliums in ermunternden Beispielen ans der wirk-lichen Welt darzustellen. Seit dem 1.1816 bis Ende 1826hat der Verein 1,085,470 Exemplare solcher Schriftendrucken und größkcnthcils verbreiten lassen. — Schon im1.1899 veranstaltete der schon bei einer anderen Gelegen-heit genannte, nunmehr verstorbene Prediger Jänicke dieGründung eines Seminars von Missionarien, welche dieErkenntnis Christi unter heidnischen und andern unerkeuch-teten Völkern verbreiten sollten, und erreichte diesen Zweckdurch Subskriptionen, Vermächtnisse und Kollekten. ImI. 1818 wurde die Anstalt von dem gegenwärtigen Vor-steher, dem Prediger M. Nücke« erweitert und am 9. Ok-tober 1823 vom Könige bestätiget. An dieses Meisterwerkaus welchem schon mehr als 50 tüchtige Männer als Mis-sionaire für alle Welttheile hervorgegangen sind, hat sichdie Gesellschaft zur Beförderung der evangelischen Missio-nen unter den Heiden angeschlossen; ihr Zweck ist Missio-
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