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Staatsschulden in Berlin" eingesetzt, die aus einem Prä-sidenten und vier Mitgliedern besieht ^).
Das Edikt vom 18. Mai 1810 hob in der Hauptstadtund der ganzen Monarchie das Zahlenlotto auf, das beiden geringen Einsätzen, und indem es Veranlassung zurTraumdcutercl und andern Aberglauben giebt, auf eine ver-derbliche Weise zum Spiele reizte; die Lotterie beschrankt sichgegenwärtig auf eine Klassenlotterie von 5 Klassen und einekleine Lotterie von einer Klasse, deren Einsatz oft variirthat und von 2 bis 10 Thlr. gestiegen ist.
In Folge der Gewerbcfreiheit wurde nun auch nach1806 der Handel mit Nutzholz, so wie der mit Brennma-terialien für Berlin und Potsdam, der sonst durch dieNutz- und Brennholz-Administration betrieben ward, freigegeben und die beiden letzgedachten Verwaltungen gingenein. Da jedoch die holzreichen Gegenden von Berlin ent-legen sind und die Wasserfracht kostspielig ist, fo sind diePreise der Feuerungsmaterialien auf den in allen Theilcnder Stadt befindlichen Privatholzmärkten seit 20 Jahrenbedeutend gestiegen 2).
Um Gleichförmigkeit in die Amtskleidung der evangeli-schen Geistlichen einzuführen, wurde bestimmt, daß sie beiallen kirchlichen Verrichtungen einen runden sammtnen Ba-rett (Mütze), einen langen Talar von wollenem Zeuge undden gewöhnlichen Kragen tragen sollten; diese Amtskleidung
1) Emen gründlichen Aufsatz über die preußischen Staatsschuld-scheine und über den Kurs derselben an der Börse von 1811 an bisEnde 1825 enthält daS Iste und 2te Heft der staatswirthschafllichcnAnzeigen von Dr. Leop. Krug, 1828.
2) Man kann annehmen, daß jetzt der Haufen Eichenholz 32,Buchen 4i), 42 bis 44, Elsen 32 bis 34, Virken 3b bis 38 undTannen 22 bis 26 Thlr. kostet. Der Torf, von dem 120 Kiepen aufden Haufen gehen, welcher 1b bis 12 Thlr. kostet, wird größtentheilsim Winter in Verbindung mit dem Tannenholze zur Heitzung derZimmer benutzt.