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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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Stücken, die damals am meisten beliebt waren, nämlich dieSchrödcrschcn, Jfflandschcn, Kotzebucschen Schau- undLustspiele, selbst für die Schillcrschcn Trauerspiele rückstcht-lich der Hauptrollen, nicht besser gewünscht werden konnte.Daß der musikalische Theil der Vorstellungen darunter nichtlitt, braucht der Erwähnung nicht, da Weber dem Orche-ster vorstand und neben der Schick ihm anch andere treff-liche Sänger und Sängerinnen zu Gebote standen.

Die italienische Oper existirte noch, doch waren nichtblos Italiener, sondern auch mehrere deutsche Sänger undSängerinnen dabei engagirt. Alljährig, am Anfaage desJanuars, wurde wöchentlich zweimal gespielt, aber von denzwölf Vorstellungen wurden nur acht Vorstellungen frei,wie ehedem, vier aber für Geld zum besten der Armen ge-geben. Das Personale der Sänger und Sängerinnen, Fi-scher als Bassist, Tombolini als Sopran, die SignoraMarchetti-Fantozzi, die Schmalz u. s. w. bestes sich auf 10;das Ballet bestand aus 14 Solotänzern und Tänzerinnen,30 Figuranten und 6 Tanzelcvcn. Kapellmeister waren Ri-ghini und Himmel, und das Orchester bildeten 00 der ge-schicktesten Tonkünsiler.

In Potsdam hatte der König, außer den bedeutendenReparaturen an den königlichen Schlössern und mehrerenMilitairgebaudcn, die unter der vorigen Regierung ange-fangene Hauptwache vollenden, und zwei Fabrikhäuser, diejüdische Synagoge und über 30 Privathäuser erbauenlassen.

Das ansehnlichste Haus, was in Berlin vor Be-endigung dieser ersten Periode gebaut wurde, ist der Theilder Reitakademie, Brcitestraße No. 32—34, dessen gefälli-ges Acußere mit der Inschrift: Königliche Rittcrakademie,verschen, im I. 1805 aufgeführt worden ist. Auf demHofe ist eine der beiden großen verdeckten Reitbahnen, wodie königl. Stallmeister gegen Bezahlung Unterricht im Rei-ten erthcilen. Der ältere Theil des königl. Stalles, No.

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