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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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Die Ocffnung der Schaubühne war 41^ Fuß breit und 34Fuß hoch. Der innere Raum der Bühne war 81? Fußbreit und 85 Fuß tief, 48 Fuß hoch bis unter die Haupt-,backen, 64 Fuß bis unter die Balken, woran die Vorhängebefestiget waren. Ucbcr dem Proscenium war eine Uhr an-gebracht, die auf einem von Lampen erleuchteten Transpa-rent die Stunden zeigte. Die Malerei des großen Vor-hanges stellte, nach Schadow's Idee, die drei Musen derDichtkunst, Mimik und Musik vor, welche sich Hand inHand schwebend auf die Bühne herabließen, von Kimpfelgemalt. Hinten und neben dem Theater, der von der Seiteder Taubcnsiraße war, befanden sich in vier Etagen dieGarderoben, Ankleidezimmer und andere Gemächer u. f. w.Am Pcristil war der Eingang zu dem eine Treppe hoch be-findlichen Conzcrtfaal und zu einigen damit in Verbindungstehenden kleineren Sälen. Der Konzertsaal war 80 Fußlang, 50 Fuß breit, und 38 Fuß hoch. Die Decke wargewölbt, und die Wölbung war durch 12 halbrunde Oeff-nungen durchschnitten, wovon drei die Fenster, die übrigenaber Logen bildeten. Erleuchtet wurde der Saal durch ei-nen Kronleuchter mit Argantschen Lampen, Kandelabernund Konsolen, worauf eben solche Lampen standen, und mitInbegriff des Orchesters konnte der Saal 1000 Personenfassen. — Die Maschinerie des Theaters war so eingerich-tet, daß jede Aufgabe, die bei einer Vorstellung erforderlichwar, eben so sicher als geschwind ausgeführt werden konnte.Die neue Bühne wurde den 1. Januar 1802, in Gegen-wart des Königs und der Königin, mit einer Rede desnoch lebenden Theaterdichters Hcrklots, gesprochen von Jff-land, und den Kreuzfahrern, einem Schauspiel von Kotze-bue, zum erstenmal eröffnet. Jffland war dazumal, wiewir es schon gesagt, Direktor des Nationaltheatcrs, undwirkte als ausübender Schauspieler, von 1797 an bis zumSchlüsse seines Bühnenlebens, und von den ausgczeichnctstcn Talenten in allen Fächern unterstützt, bildeteer einen Künstlerverein, der, für diejenige Gattung von

Stücken,