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Häusern, welche reiche Partikuliers längs der Allee vomPotsdammcrthorc bis zur Besitzung des Hofjägers bauetcn,richteten die dort wohnenden Gärtner, größtcntheils Ab-kömmlinge französischer Flüchtlinge, ihre Häuser so ein,daß sie einen Theil davon den Stadtbewohnern, die keineeigene Landhauser hatten, zu Sommerwohnungen vcnnie-then konnten. Hinter dem Garten des Hvfjägers führteeine Brücke über den Schafgrabcn zu einer kleinen Ein-siedelei mit angenehmen Spaziergängen. Weiter hin ver-schönerte die regierende Königin die Fasanerie mit einemenglischen Garten, mehreren chinesischen Lusthäusern undHütten von Baumrinde. Nach Charlottenburg hin wurdeeine Chaussee vom Brandenburgerthore an bis zum Eingangder Stadt und späterhin bis zum königlichen Schlosse, ge-macht; spekulative Fuhrleute aus Charlottenburg und Ber-lin stellten sich täglich am Brandenburgerthore ein, um aufgroße Korbwagen, für einen geringen personenweise zu zah-lenden Preis die Spazierenden dort hinzufahren. Gewinn-sucht vermehrte die Zahl der Gasthauser in Charlottenburg,und der besuchteste war unter dem Namen vom türkischenZelte bekannt, weil der ehemalige Besitzer zu der Zeit woes noch kein Wirthshaus war, den Hauptsaal im Hausein der Form eines türkischen Zeltes hatte dekoriren lassen.-Mit der steigenden Neigung zum Aufwände und der immerwachsenden Vergnügungssucht beschränkte sich die Volks-klasse nicht mehr auf die eigentlichen Volksfeste des Schü-tzenplatzes, des Stralauer Fifchzugs am 24. August, fon-dern die Wirthshäufer und Schenken vermehrten sich in derStadt und der Unigegend, und um die Gäste anzulocken,wurden in den Zeitungen und Jntclligcnzblattern oder durchbesondere Anschlagczcttel im Sommer Rosenfesie, Roggen-kränze, Erntefeste, Stangenklattern, oder ein Hahncnschlag,im Winter Erbspicknicks, Marioncttenspielc, Illuminatio-nen, Tanzgesellfchaftcn angekündigct. Immer allgemeinerwurde die Liebe zum Schauspiel. Döbbclin war Vorsteherdes deuschen Theaters, von 1775 bis 1787, und hatte in