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diesem Zeiträume auf einer Bühne, die in Vergleichung mitder gegenwärtigen Größe, Pracht und Glanz der Lokule,nur ein Puppentheater heißen kann, neben den bisherigenalteren Lust- und Trauerspielen und den pantomimischenBalletten, neben der gesummten Sippschajc der sogenann-ten Ritter- und Spektakelstücke, angefangen Shakcspears^Meisterstücke, Gölhcs und Schillers erste dramatische Pro-duktionen und die Ernstlingc der Inländischen Muse auf-führen zu lassen, als Friedrich Wilhelm Ib.- ihm das ehe-malige französische Komödienhaus auf dem Gendarmen-markte einräumte, und die deutsche Bühne zu der Würdeeines Nationalthcatcrs erhob. Döbbclin wurde bald dar-auf zur Ruhe gesetzt, das Thcatcrwesen auf königliche Rech-nung verwaltet, und der berühmte Engel, damals Professoram Joachimsthalschen Gymnasium, zum Schauspieldirektorernannt. Bedeutend war dieses Gelehrten Einfluß auf dieBildung des deutschen Theaters in Berlin; er erhöhet? denWerth der Gesellschaft durch neue Talente, die er ihr zuführte,und durch Bildung derjenigen, die schon dazu gehörten; nä-herte bei allen das Gefühl für richtige Deklamation, für denfeinen, ungekünstelten Ton der Unterhaltung und den wah-ren und anständigen Ausdruck der Leidenschaften; er trafeine geläuterte Wahl der Stücke, und in dieser Epoche kamzu den schon genannten dramatischen Schriftstellern Kvtzc-bue mit Menschenhaß und Reue, den Indianern in Eng-land, dem Kinde der Liebe u.a.m. Als darstellende Künst-ler glänzten Fleck, Unzclmann, Döbbcliüs Tochter und dieberühmte Unzelmann, nachhcrige Bethmann. Engel legteim I. 179t sein Amt nieder, und übergab die Führungdes litterarischcn Theils desselben dem bejahrten DichterRamler, der von Anbeginn der königl. Verwaltung ein no-mineller aber nicht rcelfungirendcr Mirdircktor gewesen war;Fleck wurde zum Regisseur ernannt; die Leitung des ökonomi-schen Theils, so wie desjenigen was zum äußern Glänzeder Bühne gehörte, als Dekorationen, Garderobe, Maschi-nerie tvurde aber dem bisherigen Justitiarius des Theaters, Ge-