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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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ral von Tempclhof bauete untcr den Linden das HausNo. 21; der Dekorationsmaler Verona, die Häuser No.17 18 ebendaselbst mit ansehnlichen Seitenflügeln undHintergebäuden; das Hotel der Gräfin Lichtenau, untcrden Linden No. 36, erhielt eine verschönerte Faoade, einbedeutendes Hintergebäude und ein geschmackvolles kleinesTheater in der Vehrcnsiraßc, und in letzterer Straße entstanddas Haus No.41 für die allgemeine Wittwen-Verpflegungs-Ansialt, jetzt die Amtswohnung des Ministers des Innern,so wie in derselben Straße No. 42 und 43, 45, 51, 52,66, 68 und 79, größtenthcils auf den Grund und Bodender hinter denselben liegenden Häuser untcr den Linden an-gelegt, da die Eigenthümcr der letzteren entweder ihre Gärtenhierzu veräußerten, oder sie selbst zum Anbau benutzten, zueiner Zeit, wo die Grundstücke bedeutend im Preise gestie-gen waren, und der Spckulationsgeist dadurch in Thätig-keit gesetzt wurde. An der nunmehr ausgetrockneten underhöhcten Wiese am Wcidendamm sähe man in der Frie-drichsstraße, zwischen der Georgenstraße und der Wcidcn-dammsbrücke, No. 98191, und gegenüber No. 139141, das Gcorgesche Haus, das größte Privatgcbäude inBerlin ^); jenscit der Weidendammsbrücke mehrere schöneHäuser, an beiden Seiten der Friedrichsstraßc bis zumOranienburgerthor, so wie in der Oranienburger- Linien -und Georgenstraße ansehnliche Privatgebäude allmählig ent-stehen.

In Charlottenburg führte auf königl. Befehl Boumannder jüngere, nach der Angabe von Langhans, im dortigenSchloßgarten ein neues Orangcriehaus, das hübsche Schloß-theater, und an der Spree ein gothisches und ein otahciti-schcs Angclhaus und ein Belvedcre auf; Boumann baueteallein nach eigenen Rissen die Villa der Gräfin Lichtenauam Spreeufer, mit mehreren Gartenanlagen, einem Spring-

t) s. oben S. 302. Vermerk. X-