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brunnen, einer Grotte, einem gothischen Hause u. s. w.,so wie mehrere begüterte Berliner auch das Stäbchen mithübschen Landhausern schmückten.
In Potsdam ließ der König im I. 1787 den Baudes Marmorpalais oder des königl. Hauses am Heiligensceanfangen. Die Facaden und die innere Einrichtung sindvon dem Major von Gontard angegeben und ausgeführt;die Dekoration des Innern besorgte Langhans, der zurnämlichen Zeit auch den ersten Chausseebau in der Mark,nämlich der Kunststraße von Berlin nach Potsdam undvon Berlin nach Charlottcnburg leitete. Das Marmor-palais ist ein Viereck, davon jede Seite 70 Fuß hat, vonzwei Geschossen außer den, Erdgeschosse. Auf dem plattenmit einer Balustrade umgebenen Dache steht ein Bclvedere.Alle Pilaster und sonstige Zierrathe sind von blauem undweissem schlcsischen Marmor, die übrige Mauer ist nachholländischer Art angestrichen. Das Dach ist mit Kupfergedeckt, und auf dem Bclvedere sieht man eine kupferneund vergoldete Gruppe von Kindern die einen Fruchtkorbtragen. Gegen den See sind zwei Treppen und ein Bal-kon von sechs Säulen getragen. Die äußern und innernTreppen sind sämmtlich von Marmor. Die im I. 1796angefangenen zwei Seitenflügel blieben wegen des im I.1797 erfolgten Todes des Königs unvollendet. Durcheinen unterirdischen Gang gelangt man in die etwa100 Schritte vom Schlosse entfernte Küche, die von außeneinen in den See halb versunkenen Tempel vorstellt. DemSchlosse gegenüber ist, nach Langhans Angabe, ein Obe-lisk von blauem schlcsischen Marmor errichtet, und imGarten dienen zum Schmuck desselben das Orangeriehaus,der gothische Thurm oder die Bibliothek, die cgyptischePyramide, der maurische Tempel, die Eremitage u. s. w.— In Potsdam selbst ließ der König die Nauensche- unddie Kavalicrbrücke, mehrere ansehnliche Privathäuser undein Komödienhaus bauen. — Auf einer Insel der Havel,sonst Kaninchenwerdcr, jetzt die Pfaueninsel genannt, zwi-